Unsere Geschichte

SC Epe Geschichte im Überblick

SC Epe Geschichte zeigt die Entwicklung unseres Vereins von der Gründung im Jahr 1948 bis heute. Entdecke die wichtigsten Meilensteine, sportlichen Erfolge und die Gemeinschaft, die den SC Epe ausmacht.

Inhaltsverzeichnis

Vereinsgeschichte 1948-1998

Die Anfänge des SC Epe/Malgarten

Die Geschichte des SC Epe/Malgarten beginnt bereits kurz vor der offiziellen Vereinsgründung. Das erste dokumentierte Fußballspiel fand auf der sogenannten „Hundelingschen Wiese“ am Vördener Damm statt, gegenüber dem heutigen Horstsee. In dieser frühen Begegnung konnte die Mannschaft die DJK Eintracht Neuenkirchen mit 4:0 besiegen.

Am 5. Juli 1948 wurde der Verein schließlich offiziell in das Vereinsregister aufgenommen. Die Gründungsversammlung fand am 21. August 1948 in der Gastwirtschaft Hellmich statt, die damals als Vereinslokal diente.

Bereits zum Start zählte der Verein 56 Mitglieder. Zum ersten Vorstand wurden gewählt:

  • Franz Timmers – 1. Vorsitzender

  • Toni Krabbe – 2. Vorsitzender

  • Walter Stüber – Kassenwart

  • Richard Reelfs – Schriftführer

  • August Tackenberg jun. – Sportwart

Fußball

Die ersten Sportanlagen

Die ersten Spiele wurden auf einem Sportplatz am Vördener Damm ausgetragen. Aufgrund der ungünstigen Lage entstand 1953 eine neue Sportanlage auf dem Gelände der katholischen Schule.

Mit der Einweihung der Turnhalle im Gemeindezentrum im Jahr 1962 verbesserten sich die Trainingsbedingungen deutlich. Ein Sportplatz direkt am Schulgelände wurde jedoch erst 1969 fertiggestellt.

Das Eröffnungsspiel der neuen Anlage fand am 22. Juni 1969 statt. Bereits ein Jahr später setzte der SC Epe/Malgarten Maßstäbe: Als erster Verein im damaligen Fußballbezirk Osnabrück installierte der Verein eine eigene Flutlichtanlage.

Die Sportanlage wurde stetig erweitert:

  • 1977: Bau eines zweiten Sportplatzes

  • 1978: Erneuerung der Flutlichtanlage mit Unterstützung der Stadt Bramsche

Die erste Herrenmannschaft

Am 1. August 1948 nahm die erste Herrenmannschaft am offiziellen Spielbetrieb der 2. Kreisklasse Süd teil. Der Auftakt gelang eindrucksvoll mit einem 4:0-Sieg gegen den BS Vörden.

Der höchste Sieg der Saison folgte bereits zwei Wochen später: Hesepe II wurde mit 10:0 besiegt.

Unter Trainer Menne Gausmann gelang der Mannschaft bereits im ersten Jahr ein großer Erfolg:

  • 37:3 Tore

  • 14:2 Punkte

  • Staffelsieg und Aufstieg in die 1. Kreisklasse

In den folgenden Jahren wurde der Verein mehrfach Meister, verzichtete jedoch aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg in höhere Klassen.

Erst 1957/58 nahm der SC Epe/Malgarten das Aufstiegsrecht wahr und stieg in die Kreisliga auf. Bereits im darauffolgenden Jahr gelang der nächste Erfolg: Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksklasse.

Nach mehreren erfolgreichen Jahren folgte 1962/63 der Abstieg, bevor die Mannschaft nach einigen Jahren erneut Erfolge feiern konnte.

Der sportliche Weg führte die Mannschaft über verschiedene Spielklassen – zwischen Kreisliga und 1. Kreisklasse – mit mehreren Auf- und Abstiegen.

Ein besonderes Ereignis war 1973 die Teilnahme am Kreispokal-Endspiel, das am 29. Juni in Hesepe gegen GW Schwagstorf mit 1:3 verloren ging.

Die letzte Meisterschaft dieser Zeitspanne gelang in der Saison 1995/96, auch wenn der Aufenthalt in der Kreisliga erneut nur eine Saison dauerte.

Erfolgreiche Jugendarbeit

Von Beginn an legte der Verein großen Wert auf Jugendarbeit. Bereits im Gründungsjahr nahmen Jugendmannschaften am Spielbetrieb teil.

Die erste Teilnahme an einem Kreismeisterschaftsfinale erreichte 1952 die B-Jugend, musste sich jedoch dem TuS Berge mit 0:4 geschlagen geben.

Die erfolgreichste Zeit der Jugend lag zwischen 1969 und 1971:

  • 1970: Kreismeisterschaft der A-Jugend

  • Aufstieg in die Jugendleistungsklasse

  • Gewinn des Kreispokals gegen GW Schwagstorf (2:0)

Auf einen Aufstieg in die Bezirksklasse wurde damals aus personellen Gründen verzichtet.

Um langfristig Mannschaften stellen zu können, wurden später Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen gegründet, darunter:

  • SC Hollandia

  • SC Rieste

  • TuS Engter

  • FC Kalkriese

  • FCR Bramsche

  • SV Hesepe/Sögeln

Die Spielgemeinschaft mit dem HSV (Hesepe/Sögeln) besteht bis heute.

Ein weiterer Höhepunkt war der Aufstieg der A- und B-Jugend-Spielgemeinschaft in die Bezirksklasse in der Saison 1993/94.

Immer wieder wurden talentierte Spieler in Auswahlmannschaften der Stadt Bramsche oder des Landkreises Osnabrück berufen.

Helmut „Tummel“ Möller - Vereinslegende

Der bekannteste Spieler des SC Epe/Malgarten ist Helmut „Tummel“ Möller.

1960 wechselte er zum VfL Osnabrück, wo er zunächst in der Amateurmannschaft spielte. Dort wurde er 1962 mit über 40 Toren Torschützenkönig der Amateuroberliga und in die Niedersachsen-Auswahl berufen.

In der Regionalliga spielte er unter anderem gemeinsam mit Udo Lattek.

1967 kehrte er als Spielertrainer zum SC Epe/Malgarten zurück und trainierte gleichzeitig die erste und zweite Mannschaft. In dieser Zeit gelang dem Verein die einzige Doppelmeisterschaft der Vereinsgeschichte (1967/68).

Ein tragischer Verkehrsunfall im Jahr 1968 beendete seine aktive Karriere.

Trotz seiner schweren Verletzungen blieb Helmut Möller dem Verein eng verbunden. Er engagierte sich viele Jahre ehrenamtlich als:

  • 2. Vorsitzender
  • Schriftführer

  • Sportwart

Auch im Niedersächsischen Fußballverband war er tätig – unter anderem als Staffelleiter der Mini- und F-Jugend.

Mit 326 Toren in 214 Spielen ist er bis heute der Rekordtorschütze des SC Epe/Malgarten.

Weitere Abteilungen

Tischtennis

Die Tischtennisabteilung wurde bereits im Gründungsjahr 1948 ins Leben gerufen. Erste Spiele fanden im Saal Strothmann in Malgarten statt.

Nach einer anfänglichen Pause brachte Erich Lindlage 1955 neuen Schwung in die Abteilung. Zwei Mannschaften und eine Jugendmannschaft nahmen am Spielbetrieb teil.

1957 gelang der Aufstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksklasse.

Einige Spieler erzielten beachtliche Einzelerfolge bei Kreismeisterschaften. Dennoch kam der Spielbetrieb durch Spielerabgänge zum Erliegen. 1975 wurde die Abteilung schließlich aufgelöst.

Ein Neuanfang erfolgte 1993, allerdings konnte sich die Abteilung langfristig nicht stabil entwickeln.

Turnen

Mit dem Bau der Eper Turnhalle im Jahr 1963 entstand unter der Leitung von Dieter Bönkemeyer eine Turnabteilung.

Seit 1975 leitete Marlene Noetzel diese Sparte. Neben Männer- und Frauengruppen gab es auch Kindergruppen.

Ein besonderer Höhepunkt war 1968 die Teilnahme einer 15-köpfigen Gruppe am Deutschen Turnfest in Berlin.

Seit 1985 ergänzte eine Krabbelgruppe das Angebot.

Volleyball

1967 bildete sich aus der Turngruppe eine Volleyballmannschaft. Trotz großer Motivation stellte die zu kleine und niedrige Halle ein dauerhaftes Problem dar.

Da für Punktspiele regelmäßig auf andere Hallen ausgewichen werden musste, wurde die Gruppe 1979 schließlich aufgelöst.

Sportabzeichen

Seit 1978 wird im SC Epe/Malgarten die Abnahme des Deutschen Sportabzeichens organisiert.

Die Initiative ging auf Christel und Günter Mutert zurück. Unterstützt von Ursel und Reinhard Tschöke werden jährlich zwischen 40 und 60 Sportabzeichen verliehen.

Der Verein belegt regelmäßig vordere Plätze in der Vereinswertung des Kreissportbundes.

Tennis

Die Tennisabteilung wurde 1980 gegründet und entwickelte sich schnell zu einer der größten Sparten des Vereins.

Bereits 1981 konnten zwei Tennisplätze am Honigmoor in Betrieb genommen werden. Die Nachfrage war so groß, dass schon im Gründungsjahr ein Aufnahmestopp verhängt werden musste.

Weitere Meilensteine:

  • 1984: Bau eines Clubhauses

  • 1987: Bau eines dritten Tennisplatzes

  • 1997: Erweiterung des Clubhauses

Zur Einweihung des dritten Platzes war sogar der ehemalige Daviscupspieler Jürgen Faßbender zu Gast.

Sportlich konnten ebenfalls Erfolge gefeiert werden:

  • 1986: erste Teilnahme am Punktspielbetrieb

  • Aufstieg der 1. Herren- und Damenmannschaft

  • 1988: Imke Aulbert wird Jugend-Kreismeisterin

  • 1990: Aufstieg der Damenmannschaft in die Bezirksklasse

Seit 1995 wird die mittlerweile rund 150 Mitglieder starke Tennisabteilung von Klaus Dibowski geführt.

Seit 1998 – Unser Verein im Wandel

Die Geschichte des SC Epe/Malgarten ist nicht nur ein Blick in die Vergangenheit sie ist ein lebendiger Prozess, der bis heute andauert. Seit 1998 hat sich unser Verein kontinuierlich weiterentwickelt und dabei Tradition und Fortschritt erfolgreich miteinander verbunden.

Sportlich konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge gefeiert werden von Meisterschaften und Aufstiegen im Fußball bis hin zu beeindruckenden Entwicklungen in der Tennisabteilung. Besonders die kontinuierliche Jugendarbeit und das Engagement im Breitensport zeigen, wie wichtig dem Verein die Förderung von Gemeinschaft und Nachwuchs ist.

Doch der SC Epe/Malgarten steht nicht nur für sportliche Leistungen. Mit Projekten wie dem Bau des Dorftreffs im Jahr 2011 wurde ein zentraler Ort geschaffen, der das Vereinsleben nachhaltig stärkt. Hier kommen Menschen zusammen, feiern gemeinsame Erfolge und gestalten aktiv das Miteinander im Ort.

Auch infrastrukturell hat sich der Verein stetig weiterentwickelt. Die Modernisierung der Tennisanlage sowie der Bau eines vierten, barrierefreien und umweltfreundlichen Tennisplatzes im Jahr 2023 zeigen, dass der SC Epe/Malgarten auch in Zukunft auf nachhaltige Lösungen setzt.

Getragen wird all das von einem starken Fundament: dem ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Mitglieder, Trainer und Unterstützer. Sie sind es, die den Verein Tag für Tag prägen und dafür sorgen, dass der SC Epe/Malgarten mehr ist als nur ein Sportverein nämlich ein Ort der Gemeinschaft, der Bewegung und der Begegnung.

So bleibt der Blick stets nach vorne gerichtet mit dem klaren Ziel, auch in Zukunft sportliche Erfolge zu feiern und das Vereinsleben aktiv zu gestalten.

Nordic Walking - Bewegung für Körper und Gemeinschaft

Seit dem Jahr 2005 ist Nordic Walking ein fester Bestandteil des Sportangebots beim SC Epe Malgarten. Ins Leben gerufen wurde die Gruppe von Wolfgang Jahnke, der damit eine weitere Möglichkeit geschaffen hat, Gesundheit, Bewegung und Gemeinschaft im Verein zu fördern.

Nordic Walking ist weit mehr als ein klassisches Ausdauertraining. Durch den gezielten Einsatz der Stöcke werden rund 90 Prozent der gesamten Muskulatur aktiviert. Dadurch entsteht ein effektives Ganzkörpertraining, das sowohl die Ausdauer als auch die Kraft und Koordination stärkt.

Besonders zeichnet diese Sportart aus, dass sie für nahezu jedes Alter und jedes Fitnesslevel geeignet ist. Ob als Einstieg in den Sport, zur Gesundheitsförderung oder als Ausgleich zum Alltag, Nordic Walking bietet ideale Voraussetzungen, um aktiv zu bleiben und gleichzeitig die Natur in Gemeinschaft zu genießen.

So verbindet die Nordic Walking Gruppe beim SC Epe Malgarten Bewegung, Gesundheit und Geselligkeit und ist ein fester Bestandteil des aktiven Vereinslebens.

2011 - Ein neuer Mittelpunkt für das Vereinsleben

Im Juni 2011 wurde der Dorftreff des SC Epe Malgarten feierlich eingeweiht und bildet seitdem einen zentralen Treffpunkt für das Vereinsleben. Vorausgegangen war eine intensive Bauphase, die durch das außergewöhnliche Engagement von rund 60 ehrenamtlichen Helfern aus dem Schützen und Sportverein geprägt wurde.

Nachdem im August 2010 die vertraglichen Grundlagen geschaffen waren, begannen die ersten Arbeiten mit der Vorbereitung des Geländes. Für den Bau des rund 200 Quadratmeter großen Dorftreffs musste der angrenzende Sportplatz entsprechend angepasst und teilweise verlagert werden. Noch vor Beginn des Winters wurden die Erdarbeiten abgeschlossen und die neue Rasenfläche hergestellt.

Nach einer Bauzeit von etwa neun Monaten konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Als Dank für den großen Einsatz aller Beteiligten wurde eine gemeinsame Helferfeier organisiert, die den besonderen Zusammenhalt im Verein eindrucksvoll unterstrich.

Heute bietet der Dorftreff vielseitige Nutzungsmöglichkeiten. Er dient als Ort für Versammlungen, Feiern und Veranstaltungen und kann flexibel genutzt werden. Für größere Veranstaltungen finden bis zu 150 Personen Platz, während sich der Raum für kleinere Anlässe aufteilen lässt.

Der Dorftreff steht damit sinnbildlich für das, was den SC Epe Malgarten auszeichnet, Gemeinschaft, Engagement und ein starkes Miteinander.

2023 - Vierter Tennisplatz als Schritt in die Zukunft

Im Jahr 2023 wurde die Tennisanlage des SC Epe Malgarten um einen weiteren Meilenstein erweitert. Mit der Fertigstellung des vierten Tennisplatzes investiert der Verein gezielt in die Zukunft und schafft optimale Bedingungen für den Trainings und Spielbetrieb.

Der neue Platz ist barrierefrei zugänglich und ermöglicht damit auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine uneingeschränkte Teilnahme am Tennissport. So wird ein wichtiger Beitrag zu mehr Inklusion im Verein geleistet.

Besonders hervorzuheben ist die nachhaltige Bauweise der Anlage. Der Platz kommt vollständig ohne Wasser aus und ist damit nicht nur ressourcenschonend, sondern auch zukunftsorientiert. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Wasserknappheit und sinkender Grundwasserspiegel setzt der SC Epe Malgarten hier ein klares Zeichen für verantwortungsbewusstes Handeln im Sport.

Mit diesem modernen Ausbau stärkt der Verein nicht nur seine Infrastruktur, sondern unterstreicht auch seinen Anspruch, Sport, Umweltbewusstsein und Gemeinschaft miteinander zu verbinden